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Initiative der Universitäten des Landes Baden-Württemberg Zwei Projekte der Fakultät unter den 99 Projekten für eine postfossile Zukunft

Den Lösungen für morgen den Weg bereiten: Mit dieser Motivation arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller baden-württembergischen Landesuniversitäten an einer Zukunft, in der fossile Rohstoffe und Energieträger zunehmend durch nachhaltige Alternativen ersetzt werden. 99 Forschungsprojekte, die hierzu beitragen, haben die neun Landesuniversitäten am heutigen Dienstag (21. Juli 2026) gemeinsam in Stuttgart vorgestellt. An der Pressekonferenz, zu der die Landesrektoratekonferenz eingeladen hatte, nahm auch Wissenschaftsministerin Petra Olschowski teil. Bei der Forschung geht es etwa um die Speicherung von Sonnenenergie in Molekülen, um nachwachsende Rohstoffe als Ersatz für Erdöl oder um effizientere Prozesse in Industrie und Landwirtschaft. Die Universität Heidelberg beteiligt sich mit einer Reihe von Projekten aus unterschiedlichen Fachbereichen an der landesweiten Initiative - darunter mit zwei Projekten von der Fakultät für Ingenieurwissenschaften.

 

HORATES - Von der Abwärme zu Strom

Von Abwärme zu nutzbarem Strom: Thermoelektrische Generatoren sind kleine Geräte, die allgegenwärtige Abwärme in elektrische Energie umwandeln und etwa Batterien in elektronischen Geräten ersetzen könnten. Im Rahmen des von der Universität Heidelberg koordinierten Projekts HORATES wurden 15 Doktorandinnen und Doktoranden an Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen in diesem aufstrebenden Forschungsgebiet geschult. Gemeinsam entwickelten und untersuchten sie neuartige organische thermoelektrische Materialien und setzten diese in konkreten Bauelementen ein.

HORATES Project image

FORMOST - SONNENENERGIE MIT MOLEKULAREN SCHALTERN SPEICHERN

Das Projekt FORMOST entwickelt „molekulare Schalter“, die Sonnenlicht gezielt in chemische Energie umwandeln und so besser nutzbar machen. Das Konzept hat den großen Vorteil, dass Energieaufnahme, -speicherung und -abgabe mit ein und demselben Molekül bewerkstelligt werden können. Die Speicherung und Umwandlung der Energie erfolgt mit molekularen Solarthermiespeichern, kurz MOST-Systemen.

FORMOST Project Image